Vladi Gerbershagen

Vladi
Gerbershagen

11.02.1987
Herborn
-
20.08.2017
Uniklinik Ffm

stimmungsbild

Gedenkseite für Vladi Gerbershagen

Vladi Gerbershagen wurde im Winter am 11. Februar 1987 in Herborn geboren und starb am 20. August 2017 mit 30 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit in der Uniklinik Ffm. Er wurde im Tierkreiszeichen Wassermann geboren.

Als du geboren wurdest, warst du neugierig auf die ganze Welt.
Dir wuchsen Flügel und für dich war alles möglich.
Doch dir wurden die Flügel gestutzt, damit du nicht aus dem gewohnten Rahmen fällst.
Du wolltest jeden beschützen nur nicht dich selbst.
Deine Flügel waren für dich eine Last.
Breite sie jetzt weit aus und flieg in die Freiheit!
Vergiss nicht bei uns vorbeizukommen, wenn wir einen Schutzengel brauchen.
Wir lieben dich unendlich.
Mama und Papa ***************** Tammy und Milli


Du hast tapfer gekämpft, wir hatten keine Zweifel, dass du es schaffst.
Etwas Anderes war gar nicht vorstellbar. Als du schon auf dem Weg der Besserung warst, bekamst du plötzlich sehr hohes Fieber, das auf keine Behandlung ansprechen wollte.
Wir waren bei dir, so oft wir durften und in Deinen letzten Stunden. Haben auf ein Wunder gehofft und versucht, dir Kraft zu geben. Auch danach blieben wir bei dir, wollten dich nicht verlassen.

Unfassbar für uns: wir müssen ohne Dich weitermachen...
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Wir freuen uns über jede Kerze, die hier für Vladi angezündet wird. Auch tröstende Worte nehmen wir dankbar auf, egal zu welchem Zeitpunkt, wir werden Vladi immer vermissen, egal wieviel Zeit vergeht!
Er war ein ganz besonderer Mensch mit viel Kreativität, Wissen und Träumen.
Als er klein war, war es eine helle Freude, zu sehen, wie schnell er sich entwickelte, dazulernte und gleichzeitig vorsichtig und mutig war. Er war schon als kleiner Junge sehr selbständig und mit einer extremen Abneigung gegen Ungerechtigkeit ausgestattet.

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Festhalten,
was man nicht festhalten kann,
begreifen,
was unbegreiflich ist,
im Herzen tragen,
was ewig ist.

(Verfasser unbekannt)

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------- nicht von mir, aber jedes Wort stimmt:

˚∘°✰⭐︎ ღ °✰⭐︎˚˚˚ღ˚˚˚⭐︎✰° ღ ⭐︎✰°∘˚

Ich kann Dich nicht mehr sehen
aber ich spüre Dich so oft.

Ich kann Dich nicht mehr hören
trotzdem spreche ich mit Dir.

Ich bin glücklich und dankbar
für jeden Moment mit Dir.

Ich bin traurig, dass Du so vieles
im Leben jetzt versäumst.

Ich bin stolz
dass Du mich geliebt hast
so wie ich Dich.

Ich werde Dich immer lieben und
niemals vergessen.

Ich werde weiter voller Stolz über
Dich sprechen.

˚∘°✰⭐︎ ღ °✰⭐︎˚˚˚ღ˚˚˚⭐︎✰° ღ ⭐︎✰°∘˚

Bei jedem Atemzug fühle ich dich,
im strahlenden Licht der Sonne sehe ich dich
und tief in meinem Herzen weiß ich,
dass du weiterhin existierst.
(Catrima Gabrielle)


˚∘°✰⭐︎ ღ °✰⭐︎˚˚˚ღ˚˚˚⭐︎✰° ღ ⭐︎✰°∘˚


Dein Name bleibt -
mit meinem Herzen für dich gewählt,
mit meinen Lippen geformt

geflüstert - als du ins Leben kamst
gerufen- in vielen Augenblicken Deines Lebens, in allen Klangfarben
geschrieen- nach Dir, über die Grenze, die Tod heißt

Dein Name bleibt-
auch wenn die Verzweiflung zu Zerstören droht, was nicht zerstörbar ist,
auch wenn mein Herz immer wieder fragt warum?

Dein Name bleibt-
wenn ich in den Sternenhimmel schaue und wenn meine Augen den Boden absuchen-
er steht dort geschrieben

Du warst gestern- du wirst morgen sein in mir.

Dein Name bleibt!

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Henry Scott Holland (1847-1918)
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Der Tod ist nichts...

Der Tod ist nichts,
ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
Ich bin ich, ihr seid ihr.
Das, was ich für euch war, bin ich immer noch.
Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt.
Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
Gebraucht keine andere Redeweise,
seid nicht feierlich oder traurig.
Lacht weiterhin über das,
worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Betet, lacht, denkt an mich,
betet für mich,
damit mein Name ausgesprochen wird,
so wie es immer war,
ohne irgendeine besondere Betonung,
ohne die Spur eines Schattens.
Das Leben bedeutet das, was es immer war.
Der Faden ist nicht durchschnitten.
Weshalb soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,
nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?
Ich bin nicht weit weg,
nur auf der anderen Seite des Weges.

(Übersetzer aus dem Englischen unbekannt)

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Vielen Dank für den Gottesdienst
für verstorbene Kinder jeden Alters, es war sehr bezaubernd gemacht und tröstlich-
Thematisch ging es um Schmetterlinge, denn auch diese scheinen im Puppenstadium TOT zu sein, machen aber gerade dann eine wunderbare Verwandlung durch!

hier einige Texte:


Es war mein blauer Schmetterling

Er kam in meine kleine Welt und hat sich dort
Niedergelassen und ich habe ihn geliebt
Um seiner selbst willen.
Weil er schön war.
Weil er mich berührt hat.
Weil er gestrahlt hat.
Weil seine Flügel im Rhythmus meines Herzens schlugen.
Weil wir voneinander lernten, von Leichtigkeit, von Unerschrockenheit.
Weil er mir die Plätze mit den schönsten Blumen und ich ihm die felsen mit der schönsten Aussicht zeigte.
Weil er nicht mit mir durch das Leben ging, sondern mit mir durch das Leben tanzte.

Irgendwann ist er davon geflogen.
Mein Schmetterling ist nie zurück gekommen und von seinem Blau sind mir die Tränen geblieben.
Manchmal denke ich, ich spüre ihn, und dann ist es so, als hätte er seinen Schatten vergessen, bevor er ging.
Und ich wusste in jedem Augenblick meines Lebens, dass er mein Geschenk war.
Ich habe es in meinem Herzen bewahrt-
Unvergessen.
Er ist leise gegangen und mein Herz hat laut geschrien.
Es schreit noch heute.

Er ist gegangen,
doch ist er ein Teil von mir, der unersetzlich bleibt.




Eine Legende aus der Südsee
Da war einmal ein guter Mensch. Er hatte Mitleid mit dem hässlichen Gewürm der Raupen, wie sie sich Stunde für Stunde vorwärts plagten, um mühselig den Stängel zu erklettern und ihr Fressen zu suchen- keine Ahnung von der Sonne, dem Regenbogen in den Wolken, den Liedern der Nachtigall! Und der Mensch dachte: Wenn die Raupen wüssten, was da einmal sein wird! Wenn diese Raupen ahnten, was ihnen als Schmetterling blühen wird: Sie würden ganz anders leben, froher, zuversichtlicher, mit mehr Hoffnung. Sie würden erkennen: das Leben besteht nicht nur aus Fressen und der Tod ist nicht das Letzte. So dachte der gute Mensch, und er wollte ihnen sagen: Ihr werdet frei sein! Ihr werdet eure Schwerfälligkeit verlieren! Ihr werdet mühelos fliegen und Blüten finden! Und ihr werdet schön sein! Aber die Raupen hörten nicht. Das Zukünftige, das Schmetterlinghafte ließ sich in der Raupensprache einfach nicht ausdrücken.
Er versuchte Vergleiche zu finden: Es wird sein wie auf einem Feld voller Möhrenkraut… und sie nickten, und mit ihrem Raupenverstand dachten sie nur ans endlose Fressen. Nein, so ging es nicht. Und als der gute Mensch neu anfing: ihr Puppensarg sei nicht das Letzte, sie würden sich verwandeln, über Nacht würden ihnen Flügel wachsen, sie würden leuchten wie Gold – da sagten sie: Hau ab du spinnst! Du hältst uns nur vom Fressen ab! Und sie rotteten sich zusammen, um ihn lächerlich zu machen.


Eine Tulpenzwiebel in meiner Hand – klein eher unscheinbar, braune Schale,
sie wirkt tot und doch ruht in ihr das Leben, lebt eine Blume.

Einpflanzen – mitten im Winter, in dunkle Erde, voll Hoffnung, dass sie Wurzeln schlägt und wächst und blüht.
Sorgfältig einen Ort für diese Tulpenzwiebel suchen,die Erde aufgraben, mir die Hände dreckig machen, zupacken – und dann die Tulpenzwiebel in die aufgebrochene Erde legen, mit Erde bedecken, dem Dunkel übergeben, der Kälte aussetzen, loslassen.

Vor meinen Augen das Bild einer blühenden Tulpe im Frühling.

Und dann warten – warten – warten.
Warten, das heißt nicht nichts zu tun, warten, das heißt an meine Tulpenzwiebel denken.
Wird sie es schaffen, wird sie aus dem Dunkel wachsen, um eines Tages zu blühen?
Warten – voll Sehnsucht sein und doch die Realität nicht vergessen.
Meine Hoffnung kann scheitern – mein Traum wird nicht wahr.
Meine Erwartungen werden nicht erfüllt, die Sehnsucht nicht gestillt.

Ich kann diese Tulpenzwiebel nicht zum Wachsen und zum Blühen zwingen.
Hier - vor dieser unscheinbaren Zwiebel mit der braunen Schale endet meine Macht.
Ich kann hoffen, warten, an sie denken. Aber ich kann nicht für sie blühen.
Was ich tun konnte, habe ich getan.
Mit meiner Erwartung, diese Tulpenzwiebel muss blühen, werde ich scheitern, damit verachte ich die Freiheit des Lebens.
Diese Blume kann sterben, bevor sie geblüht hat, sie hat das Recht dazu.
Es ist ihr Leben – nicht meines. Sie braucht meine Hoffnungen und Erwartungen nicht zu erfüllen, sie ist nicht dazu da, um mich glücklich zu machen, sondern um ihren eigenen Weg zu gehen.

Ich kann an sie denken, nach ihr schauen, ihr das geben, von dem ich meine, dass sie es braucht und vielleicht muss ich den Winter aushalten, wenn ich im Frühjahr eine Tulpe blühen sehen will.

Andrea Schwarz

Regenbogengebet
Gott, in meinem Leben gibt es viel Traurigkeit.
Ich bitte dich um Lebensfarben in mir, damit mein Leben wieder farbig
werden kann.
Gib mir vom Gelb des Lichtes für die Dunkelheiten in meiner Seele.
Gib mir vom Orange der Wärme gegen alles Unterkühlte in meinem
Herzen.
Gib mir vom Grün der Hoffnung, wenn ich keine Kraft mehr habe.
Gib mir vom Rot der Liebe, um davon wieder austeilen zu können.
Gib mir vom Violett der Spiritualität für Wege zu Umkehr und
Neuanfang.
Gib mir vom Weiß des Neuen, um offen und bereit zu sein.
Gib mir vom Braun der Erde für Beständigkeit und Ausdauer.
Gib mir vom kostbaren Gold der Mitmenschlichkeit.
Gib mir ein wenig von allen Farben, damit ich mein Lebensbild neu
malen kann und zeige mir ab und zu einen Regenbogen, damit
ich die Verbindung zwischen Himmel und Erde erkenne.


Vielen Dank an das Bestattungshaus Reeh, die uns noch Extra- Zeit zum Abschiednehmen ermöglichten und Vladis Wunsch mit einem Sarg aus dunklem Holz erfüllen konnten.



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