Robin Bosch

Robin
Bosch

25.08.1994
Konstanz
-
13.01.2013
Konstanz

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ZurückEine brennende Kerze: Kerze rot Rosenkreuz
Mein inneres Kind

Von Robins Mama 11.12.2014 um 08:30 Uhr | melden

In jeder Nacht, die mich umfängt, darf ich in deine Arme fallen, und du, der nichts als Liebe denkt, wachst über mir, wachst über allen.

Jochen Klepper (1903-1942) Theologe, Schriftsteller

Guten Morgen mein geliebter Robin-Sonnenschein,
ich bin dankbar – nein, ich bin sogar sehr dankbar, dass ich noch zu Advents- und Weihnachtsfeiern eingeladen werde.

Nur – ich bin nicht mehr die Christiane, die einst souverän Weihnachtsgeschichten vorgetragen hat.

Meine Weihnachtsgeschichten animieren auch heute noch zur Nachdenklichkeit, zum Innehalten. Doch irgendetwas ist gravierend „anders“ bei mir und den Menschen an meiner Seite geworden.

Wenn ich jetzt nach vorne gehe und meine Weihnachtsgeschichten erzähle, dann bibbern meine Knie und meine Stimme. Mein Herz ist total aufgewühlt.

Wie viel Trauer kann ich meinen Mitmenschen zumuten?
Nein – ich muss meine Frage anders stellen: Wie viel Trauer kann ich meinen Nächsten in der Advents- und Weihnachtszeit zutrauen?

Ja – Robin – GottseiDank ist da EINER, der mein Leid und auch meine Verzweiflung kennt und annimmt. Er wischt mir die Tränen von den Augen. Durch seinen Tod und seine Auferstehung gab er mir eine Beziehung zu Gott wie zwischen Mutter und Sohn.

Weiterhin entschlossen bin ich „unseren Traum“ in harter Arbeit weiter zu leben – doch ohne Eure Hilfe vom Himmel geht es wahrlich nicht!

Und wie dankbar bin ich, dass ich mitten im Tag, bei all dem „Lärm“ auch einmal meine Augen schließen und meinen Blick nach Innen richten darf.

„Im Gebet setzen wir uns selbst und die Menschen, die uns anvertraut sind, dem gütigen Blick Gottes aus.“

Dieser Satz stammt von Frere Alois aus der Kommunität von Taize. In Taize beten die Brüder in ihrem drei Mal am Tag stattfindenden Gottesdiensten für die Anliegen der Welt und die Nöte der Menschen.

Die Situation in der Welt und unsere „Eigene“ geben uns genug Anlass zum Beten.
Wir beten füreinander, unsere Gruppen, unsere Nächsten und bitten Gott um seinen Blick und seine Güte für uns Menschen. Wie wichtig beten ist – brauche ich Dir – mein Robin-Schatz nicht zu erzählen.

Wir – auf der Erde – wir brauchen Euer Gebet– gerade jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit, wo andere ausgelassen fröhlich feiern – einmal mehr.

Vermisse und liebe Dich ewiglich!

Deine dankbare und trauernde Mama, die in ihrem Herzen einen leuchtenden Stern halten darf.

Mein inneres Kind
hält in seiner Hand einen leuchtenden Stern
der mich verspielt sein lässt

Mein inneres Kind
nimmt mich an der Hand, begleitet mich zum Ort
meiner tiefen Verwundung

Mein inneres Kind
begleitet mich zum Stall in mir
zu meiner Lebenskraft und zu meiner Verletzlichkeit

Mein inneres Kind
erinnert mich liebevoll an die heilende Kraft
die durch mich fließt.

Geschenk Am 23.11.2023 angelegt.
Geschenk Am 23.11.2023 angelegt.
Geschenk Am 25.08.2023 von ewiglich angelegt.
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