
Von Eure Carmen 04.03.2025 um 21:07 Uhr | melden
Du hast ihn bestimmt schon kennenlernen dürfen.
Azog musste heute über die Regenbogenbrücke gehen, damit er frei von Schmerz und Leid sein kann und die Freiheit genießen kann.
Mir zerreißt es mein Herz und ich weiß nicht, wie ich mit dem Schmerz umgehen soll.
Er war mein Fels, mein Halt, er hat mich am Leben erhalten, als Du gehen musstest.
Mein Herz ein Stück weit geflickt, immer und immer wieder, wenn es zu brechen drohte.
Und er hat es mit Bravour gemacht und warum ist das der Dank, dass er krank wird und die Erde auch frühzeitig verlassen muss?
Er hat es genau so wenig verdient wie Du.
Ich vermisse Dich, nach wie vor Martin. Und frage mich ganz oft, wie unser Leben weiter verlaufen wäre, hätten wir die Chance dazu bekommen.
Und jetzt vermisse ich Azog, ganz ganz schlimm und schmerzlich, denn er war für mich da, als Du plötzlich von der Erde gingst. Ich habe ihn in meinen schlimmsten Jahren zu mir geholt und er war das Beste, was mir passieren konnte.
Das wundervollste Wesen, was es auf 4 Beinen geben wird.
Er durfte über die Regenbogenbrücke gehen mit Sonnenstrahlen im Gesicht in der bedingungslosen Liebe.
Nun brennt am Bett neben mir ein Licht für ihn.
Ein Foto von ihm.
Sein Pulli, den er vorhin noch trug, liegt neben mir.
Und es tut weh. Es tut entsetzlich weh. Unerträglich weh. Es ist unfassbar. Mein Verstand ist nicht mehr in der Lage sowas zu fassen. Und zu ertragen.
Zum Glück gibt es wundervolle Menschen um mich herum, die versuchen mit mir zu tragen, doch mit der Last und Schwere im Herzen und den Gedanken im Kopf ist man immer und immer wieder alleine.
Es raubt mir die Luft zum Atmen.
In ewiger Liebe zu Euch Beiden