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Gedenkseite für Les Paul
Les Paul, der amerikanische Virtuose auf der Elektro-Gitarre, starb am 13. August 2009 im Alter von 94 Jahren in White Plains im US-Bundesstaat New York. Ein Sprecher des Musikers hatte den Sender CNN informiert, dass Paul, der 1915 mit dem bürgerlichen Namen Lester William Pollsfuss in Wisconsin geboren wurde, sich von einer Lungenentzündung nicht erholt habe.
Les Paul war durch die Erfindung moderner Aufnahmetechniken, vor allem aber durch die Entwicklung der Elektrogitarre in den Fünfziger-Jahren, berühmt geworden. Der Gitarrenhersteller Gibson benannte gar ein Instrument nach Paul, welches von vielen begnadeten Gitarrenspielern wie Eric Clapton, Gary Moore, Pete Townshend und Frank Zappa genutzt wurde.
Neben der Entwicklung der E-Gitarre war Paul auch mit der Entwicklung moderner Aufnahmetechniken erfolgreich, er legte unter anderem die Grundsteine für das Multitrack- Recording. Darüber hinaus hatte er schon in den späten Vierzigern und in den Fünfziger Jahren einen Ruf als Jazzgitarrist.
Schon in jungen Jahren übte Paul sich am Banjo und an der Gitarre, außerdem hatte er Spaß daran, Elektrogeräte auseinander- und wieder zusammenzubauen.
Les Paul hatte in den Dreißiger- und Vierziger-Jahren Auftritte mit vielen Größen des amerikanischen Musikgeschäftes, so zum Beispiel Frank Sinatra oder auch Bing Crosby und Nat King Cole, aber auch mit Big Bands. Mit seiner damaligen Ehefrau Mary Ford trat er als Duo auf, die beiden vertonten Hits wie „Vaya con dios“ oder auch „How high the moon“. Neben mehreren Grammys erhielt Paul im Laufe seiner Karriere zahlreiche andere Ehrungen.
Ein Beweis, dafür, wie sehr er die Musik liebte, ist die Geschichte von seinem Autounfall. Er verletzte sich dabei schwer, wies die Ärzte aber an, seinen Arm dergestalt wieder zu richten, dass er auch später noch eine Gitarre spielen und halten könne.
Seit 1988 in der Rock and Roll Hall of Fame, trat er noch im hohen Alter auf und spielte, obwohl er an Arthritis litt, bei Konzerten oder in Clubs. Aus einem Interview mit der Washington Post stammt sein Zitat: „Wenn man dickköpfig ist, geht alles. Ich spiele mit den Fingern, die mir noch geblieben sind“.